Reise nach Costa Rica

Reise nach Costa Rica

Prolog

Unsere Reise nach Costa Rica, der “Schweiz Lateinamerikas” wie das Land auch oft genannt wird, ist ein kleiner Traum, den wir uns jetzt endlich erfüllt haben. Seit Januar wissen wir, wann wir wohin fahren. Dank dem Reiseveranstalter Evaneos, der uns die lokale Agentur Bella Aventura vermittelte, konnten wir uns eine sehr individuelle Reise zusammenstellen lassen unter dem Namen “Abseits der gewohnten Pfade”. Und mit ein wenig Glück haben wir es sogar geschafft, den 15 – 16 Stunden langen Flug zu einem sehr günstigen Preis in der Business-Class von KLM zu buchen. Es wird sicher ein traumhafter Urlaub.

Die Foto- und Kameraausrüstung wird schon mal überprüft, denn wir werden versuchen, Euch bereits während der Reise mit Fotos und Filmen einige Eindrücke zu vermitteln.

Also viel Spaß beim Nachverfolgen unserer Reise.

Ina & Patrice

Inhalt

Fr. 09.11.2018 – Reisefieber und Vorfreude
So. 11.11.2018 – Vorabend-Checkin und Abflug
So. 11.11.2018 – Ankunft in San José
Mo. 12.11.2018 – Erste Fahrt, erstes Ziel
Di. 13.11.2018 – Vulkan Arenal – La Fortuna
Mi. 14.11.2018 – Tenorio Lodge – Bijagua
Do. 15.1.2018 – Rio Tenorio – Las Pumas
Fr. 16.11.2018 – Reisetag zur Rancho Capulin, Jaco
Sa. 17.11.2018 – Carara Nationalpark – Rio Tarcoles
So. 18.11.2018 – Fahrt zur Cusinga Lodge mit unerwarteter Wendung
Mo. 19.11.2018 – Ein Tag im Paradies – Cusinga Lodge
Di. 20.11.2018 – Von einem Paradies ins nächste – Las Caletas Lodge
Mi. 21.11.2018 – Nass wars – Corcovado Nationalpark
Do. 22.11.2018 – Schnorcheln auf der Isla de Caño
Fr. 23.11.2018 – Ab in die Berge – Fahrt zur Trogon Lodge
Sa. 24.11.2018 – Ein seltener Vogel – Trogon Lodge
So. 25.11.2018 – Von den kalten Bergen in die heiße Karibik
Mo. 26.11.2018 – Wunderbare Tierschutz-Projekte und ein echter Karibik-Strand
Di. 27.11.2018 – Leguane ganz nah – Cahuita Nationalpark
Fr. 30.11.2018 – Zurück in der Heimat – Zusammenfassung und Fazit

Reisefieber und Vorfreude

9. November 2018

Noch 2 Tage bis zum Abflug.

Wir werden am Sonntag Mittag mit KLM von Zürich aus nach Amsterdam und von dort nach San José fliegen. Unsere Koffer sind schon probe-gepackt, damit wir abschätzen können, wie viel wir so einpacken können.

Und wieder mal zeigt sich, dass wir beide völlig aus den klassischen Rollen herausfallen. Nicht Ina, sondern ich muss die Koffer, zwei Stück an der Zahl, zusammenpressen. Sie kommt mit nur einem Koffer plus ein wenig Handgepäck aus.

Check-in und Abflug

Sonntag, 11. November 2018

Guten Morgen,

Die ersten Schritte unseres Abenteuers sind getan. Wir sitzen entspannt in der Aspire-Lounge im Flughafen Zürich, trinken Kaffee und frühstücken. Demnächst ist Boarding, und dann geht es ab nach Amsterdam. Unser Gepäck haben wir bereits gestern aufgegeben, so hatten wir heute keine Schlepperei.

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Ankunft in San José

Sonntag, 11. November 2018

Gegen 19:30 Uhr sind wir völlig entspannt auf dem Flughafen in San José angekommen. Business-Class hat schon was: Jeder hat seine eigene kleine Welt und kann sich jederzeit zum Schlafen ausstrecken.

Bei der Einreise hat uns aber die Business-Class auch nichts geholfen. Eine ewig lange Schlange vor der Zollkontrolle blieb uns nicht erspart.

Die Koffer hingegen warteten bereits auf uns, und kaum waren wir durch den Ausgang, wurden wir bereits durch einen Mitarbeiter der Reiseagentur in Empfang genommen.

Eine kurze Fahrt durch die nächtlichen Straßen von San José brachte uns in den Vorort Santo Domingo und in unser erstes Hotel Bougainvillea. Wir hatten ein sehr großzügiges Zimmer ganz in amerikanischem Stil. Durch die Zeitumstellung von doch stolzen sieben Stunden schliefen wir ein wenig unruhig und waren schon um halb sechs wach. Nun lockte der riesige Garten des Hotels, bevor wir zum Frühstück gingen und den Mietwagen in Empfang nahmen.

Erste Fahrt, erstes Ziel – Ceiba Tree Lodge

Montag, 12. November 2018

Unsere erste Etappe führte uns an Arenalsee. Geplante Fahrzeit ca.drei Stunden. 😁 Doch dank eines ergiebigen Regenschauers, Nebel und der einen oder anderen Baustelle dauerte es ein wenig länger, bis wir unser Ziel erreichten.

Der erste Eindruck von Costa Rica: In Costa Rica ticken die Uhren langsamer. Die Nächte erscheinen mir unendlich lange! Es wird bereits um 18 Uhr dunkel, und dunkel heißt nicht Dämmerung, sondern echt dunkel.

So etwas wie Nachtleben gibt es hier wohl nicht. Es ist nicht zu empfehlen, nachts zu fahren, weil wir wahrscheinlich beim ersten Schlagloch, das wir übersehen würden, einen Achsenbruch hätten. Die Auffahrt zu der Ceiba Tree Lodge ist sehr abenteuerlich. Es gibt nur zwei schmale Teerstreifen. Zum Glück fährt Paddy, ich würde die dünnen Dinger sicher verfehlen.

Die Lodge ist einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Besitzer sind beide sehr nett. Gestern nach dem Essen hat hat sich Dirk noch zu uns gesetzt und wir haben uns gut unterhalten. Bis jetzt waren alle Menschen, mit denen wir Kontakt hatten, sehr hilfsbereit. Ich bin über die paar Wörter Spanisch, die ich kann, total froh. Das hat uns z. B. beim Kauf der Telefonkarte geholfen. Ich nur wenige Worte Spanisch und keine Ahnung von Technik, aber telefonieren wollen, und der Verkäufer so gut wie kein Wort Englisch. Faszinierende Kombi, und siehe da, irgendwie funktionierte es. Er richtete unser Telefon ein, und jetzt kann ich hoffentlich telefonieren, wird nachher ausprobiert, und wir haben Internet. Aufladbar ist das ganze auch. Hurra, trotz allen sprachlichen Hindernissen geschafft. Ein warmes Lächeln öffnet eben fast alle Türen.

Im Supermarkt haben wir festgestellt, dass es echt schwierig ist, große Wasserflaschen zu bekommen. Hier herrscht das Amerika mit all seinen Softdrinks in 2 Liter Größe vor. Glasflaschen scheinen hier völlige Fehlanzeige zu sein, alles Plastik. Jeder nimmt diese ganz dünnen Plastiktüten, mit Stofftaschen oder eigenen Einkaufstaschen sieht man hier niemand. Aufgefallen ist uns auch, dass schon um kurz vor vier Uhr nachmittags die Bars voll sind. Die Menschen scheinen so ihren Feierabend zu genießen, abhängen, mit anderen reden und essen. Von europäischem Stress und Hektik ist hier nichts zu spüren. Dirk erzählte uns er geht um 21 Uhr ins Bett und steht um fünf Uhr auf. Das Leben spielt sich dann ab, wenn es hell ist, zumindest außerhalb der Touristenzentren.

Als wir durch La Fortuna kamen, mussten wir uns noch eine Abdeckung für den Kofferraum besorgen. Man merkt sofort, hier ist alles auf Touristen eingestellt. Geschäfte mit allen möglichen Souvenirs, Läden mit Wanderzubehör, Surfshops und ganz, ganz vielen Restaurants und Bars. Und natürlich viele Bäder mit heißen Quellen vom Vulkan Arenal. Dirk hat uns ein Bad empfohlen. Wenn es uns nach den Hanging Bridges und dem Butterfly Conservatory noch reicht, werden wir uns dort ein bisschen entspannen.

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Vulkan Arenal – La Fortuna

Dienstag, 13. November 2018

Die Brüllaffen weckten uns heute morgen gegen 5 Uhr. Was sich wohl die ersten Menschen gedacht haben, als sie diese Laute gehört haben? Es hört sich schon etwas befremdend an, beinahe überirdisch. Aber es sind doch nur Affen.

Nach eine Dusche und einem kleinen, aber feinen Frühstück von Dirk ging es für uns nach La Fortuna zum Mistico Arenal Hanging Brigdes Park und damit in den Primar- und Urwald. Wir gönnten uns einen Guide, ohne den wir wahrscheinlich nicht ein einzige Tier gesehen hätten. So konnten wir bei einer kleinen, zweistündigen Wanderung Fröschchen, Tukane, Taranteln, Vipern und andere Urwald-Bewohner erleben. Es war unbeschreiblich schön.

Nach kurzer Beratung wollten wir zum Butterfly Observatory in der Nähe, doch leider war die Straße dorthin wegen Bauarbeiten gesperrt. Also fuhren wir nach La Fortuna, um es zu erkunden, doch wir wurden von einem derart heftigen Regenguss überrascht, dass wir die Flucht ergriffen und früher als geplant wieder bei der Ceiba Tree Lodge ankamen.

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Tenorio Lodge – Bijagua

Mittwoch, 14. November 2018

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen von Dirk und der Ceiba Tree Lodge. Wieder ein kleines Frühstücksbuffet, eine herzliche Umarmung von unserem Gastgeber, und schon sind wir wieder on the road, denn die nächste Etappe wartet bereits auf uns.

Unser Navi sagte uns, das die Tenorio Lodge etwas über 50 km entfernt wäre, aber nichts über den Zustand der Strecke. Zuerst waren die Straßen wie zuvor, an manchen Stellen mal ein Schlagloch, aber nichts wildes. Das änderte sich aber mit jedem Kilometer, und man sah, dass wir einer etwas ärmeren Gegend entgegen kamen. Und dann wurde es gänzlich abenteuerlich. Das Navi sagte “rechts abbiegen”, aber da war nur Schotterpiste. Weg von der schönen Teerstrasse? Ina war zwar dagegen und wäre lieber einen 50 km Umweg gefahren, aber ich saß ja am Steuer. Ina danach: “War gar nicht schlimm”😎

Die Gegend, in die wir nun kamen, ist hauptsächlich durch Viehzucht geprägt und arm. Wir kamen an Wellblechhütten vorbei, wo wir nicht damit gerechnet hätten, dass dort jemand wohnt. Auch als wir von der Schotterpiste wieder herunter kamen, wurden die Behausungen zwar etwas besser, aber merkte, dass die Gegend noch nicht für den Tourismus erschlossen ist.

Ausnahme ist hier neben einigen wenigen anderen Unterkünften die Tenorio Lodge. Wir hatten einen der 12 wunderschönen Bungalows gebucht, und verglichen mit der zwar schönen, aber einfachen Unterkunft beim Ceiba Tree ist die Einrichtung sehr stilvoll eingerichtet.

Nachmittags haben wir einen ganz kleinen privaten Park bei der Finca Verde Lodge besucht. Wir hatten einen Guide ganz für uns alleine. Er war sehr engagiert, uns die vielen verschiedenen Pflanzen und Tiere nahe zu bringen. Wir hatten unverschämtes Glück und haben ein kleines Faultiermännchen auf dem Weg nach unten angetroffen und konnten dem Kleinen direkt in die Augen schauen. Das Bluejeans Fröschchen sass auch ein paar Sekunden als Fotomodell still und ein blauer Morpheusfalter stand auch ganz still Modell. Es war ein abwechslungsreicher toller Tag.

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Rio Tenorio – Las Pumas

Donnerstag, 15. November 2018

Eigentlich war eine Wanderung im Tenorio Nationalpark zum blauen Fluss Rio Celeste geplant, aber da hier das Wetter auf Dauerregen eingestellt war, mussten wir eine Alternative finden. Daher haben wir bereits am Vortag eine Schlauchbootfahrt auf dem Rio Corobici über unsere Unterkunft buchen lassen.

Und die Alternative war goldwert. Es war eine zweistündige Fahrt auf dem Rio Tenorio, denn der Rio Corobici war wegen Wassermangel nicht befahrbar. Es war keine Rafting-Tour, sondern eine etwas ruhigere Bootstour, bei der man viel zu sehen bekam. Unser Guide Roberto war ein junger, braungebrannter Tico, der das “Pura Vida” verkörperte.

Wir sahen Vögel, Leguane in allen möglichen Größen und Farben, kleine Krokodile und andere Amphibien.

Da wir hier keine Fotokamera mitgenommen haben, sondern nur die Actioncam, gibt es hier demnächst einen kleinen Clip statt Bilder.

Ganz in der Nähe gab es eine Auffangstation für verletzte oder missbrauchte Wildtiere namens Las Pumas, die wir anschließend besuchten. Diese Station wurde von einem deutschen Ehepaar gegründet und geführt (http://centrorescatelaspumas.org).

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Reisetag zur Rancho Capulin, Jaco

Freitag, 16. November 2018

Nach einer kühlen und regnerischen Nacht hatten wir wieder das Gefühl in total feuchte Kleider zu schlüpfen. Natürlich regnete es auch bis zu unserer Abfahrt. Dieses doch sehr nasse und windige Klima werden wir wohl nicht wirklich vermissen. Nachdem uns Christine zwei Tage verwöhnt hatte, war auch hier die Verabschiedung sehr herzlich. Nun geht es ans Meer und hoffentlich in wärmere Gefilde, damit ich (Ina) endlich nicht mehr friere.

Nach ca 3 Stunden Fahrt auf der Interamericana Nummer 1 haben wir unser Ziel die Rancho Capulin erreicht. Hier ist es heiß und ebenfalls feucht, aber man kann sich das eher wie in einer Waschküche vorstellen. Eigentlich wollten wir zum Strand, aber welche Überraschung auch hier regnete es ganz leicht. Als der Regen dann aufhörte nutzen wir den Pool und entspannten auf der schönen Terrasse. Abends ging es dann am Playa Heradura fein essen.

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Carara Nationalpark – Rio Tarcoles

Samstag, 17. November 2018

Nach einem guten Frühstück, das uns Claudine auf der Terrasse servierte, und einem atemberaubenden Panoramablick dabei setzten wir uns zum 7 km entfernten Carara Nationalpark in Bewegung. Es ist einer der neueren Nationalparks in Costa Rica, erst 2008 gegründet. Unser Guide führte uns durch den Park und zeigte uns immer wieder interessantes aus Fauna und Flora. Farne, besondere Bäume, Pilze, aber auch die kleinen bunten Frösche, die Ina so liebt. Es war teilweise schwierig, die Vögel zu entdecken und zu sehen. Aber dank unseres Guides ging es dann meistens doch. Nur die Affen haben sich leider nicht blicken lassen.

Zurück zur Rancho Capulin, umziehen und zur vorgebuchten Bootstour, der Crocodile Man Tour. Riesige amerikanische Krokodile wurden uns vorhergesagt, während wir auf dem Rio Tarcoles und durch die Mangroven fahren. Es wurde nicht zuviel versprochen. Wir waren kaum eine viertel Stunde unterwegs, da legten wir neben einem Krokodilpärchen an. Der Guide stieg aus, ging zu dem etwa vier Meter langen Kroko und streckte im einfach so ein Fleischstück hin. Da die Tiere gerade in der Paarungszeit sind, sind sie weniger aggressiv, wie wir später erfuhren. Einer der beiden Amerikaner, die mit uns dabei waren, verlor beim Überbeugen seine Sonnenbrille. Der Guide ging kurzerhand ins Wasser, um danach zu suchen, die Krokos im Rücken. Hohes Risiko, aber scheinbar ein vertretbares. Naja.

Nach der Fahrt auf dem Rio Tarcoles liessen wir den Tag geruhsam auf der Terrasse der Rancho Capulin ausklingen, Sonnenuntergang inklusive.

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Fahrt zur Cusinga Lodge mit unerwarteter Wendung

Sonntag, 18. November 2018

Es hieß Abschied nehmen von Claudine und der Rancho Capulin. Eine Fahrstrecke von etwa 160 km erwartete uns.

Aber schon nach etwa 10 km Fahrt kamen wir in einen Stau. Da wir zuerst nicht wussten, was da vorn los war, blieben wir gelassen und warteten geduldig. Wir waren recht weit vorn, und so konnte man, wenn man ausstieg, sehen, dass es sich um einen Unfall handelte, für den die Polizei (3-4 Fahrzeuge) den kompletten Highway kurzerhand sperrte. Und es sah auch nicht so aus, als ob sie die Strasse irgendwann wieder öffnen würden. Also suchten wir per Google Maps eine fahrbare Umfahrung. Wir hatten zwei zur Auswahl: Eine, die unsere Fahrstrecke etwa verdoppeln würde, oder eine abenteuerliche, die per Schotterpiste und Serpentinen weiträumig an der Unfallstelle vorbeiführte. “No risk, no fun” dachten wir uns. Einige Ticos waren der gleichen Ansicht, und so schlossen wir uns mit unserem 4×4 deren Konvoi an. Abenteuer pur, denn an einigen Stellen war es schon recht eng, zumal uns auch noch Fahrzeuge entgegen kamen. Aber wir haben es dann doch noch geschafft.

Endlich wieder auf der perfekt geteerten 34, ging es in Richtung Uvita. Vorbei an endlosen Kokos-Plantagen, weite Strecken nur geradeaus.

Mit nur wenig Verspätung bei der Cusinga Lodge angekommen, wurden wir auch hier, wie übrigens bisher überall, sehr freundlich empfangen, Die Lodge war die nächste positive Überraschung. Rund herum Urwald, eine herrliche Aussicht über das Meer vom Restaurant und von der Terrasse unserer “Hütte” aus. Und diese ließ auch keine Wünsche offen. Alles aus nachhaltigen Materialien gebaut, und trotzdem sehr luxuriös und bequem.

Nach einem herrlichen Sonnenuntergang ließen wir es uns im Restaurant noch gut gehen und freuten uns auf die verdiente Nachtruhe.

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Ein Tag im Paradies – Cusinga Lodge

Montag, 19. November 2018

Nach dem üppigen “Continental Breakfast” in der Cusinga Lodge verbrachten wir einige Stunden im Marino Ballena Nationalpark am dortigen Strand. Auf den Bildern seht Ihr schon, wie traumhaft schön es war. Fotografieren, Lesen, Planschen, Entspannen, mehr war nicht angesagt.

Um den Sand wieder von der Haut runter zu bekommen, nutzten wir noch den Naturpool der Cusinga Lodge. Es war herrlich, denn als Zulauf gab es einen kleinen Wasserfall. Wir hatten den Pool ganz für uns allein.

Auf dem Rückweg vom Pool, der durch den Dschungel führte, trafen wir dann noch auf einen Aguri, zwei Brüllaffen und einen Wickelbären, von den vielen Kolibris ganz abgesehen, die ständig um uns herum flatterten.

Zurück in der Lodge gaben wir uns wieder nur der sinkenden Sonne hin.

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Von einem Paradies ins nächste – Las Caletas Lodge

Dienstag, 20. November 2018

Das Problem an solch einer Reise ist, dass man sich nicht an eine Unterkunft gewöhnen kann, so schön sie auch sein mag, denn nach meistens zwei Nächten ist man schon auf dem Weg zur nächsten. So auch heute. Wir hatten etwa 50 km bis nach Sierpe mit dem Auto zu bewältigen. Und anschließend ging das Abenteuer los.

In Sierpe mussten wir erstmal unsere Koffer, die wir schon am Vorabend umgepackt hatten – wir wollen ja nicht alles mitnehmen für drei Tage – aus dem Auto ins Restaurant nahe dem Bootsanleger schaffen. Dann wurde unser Auto weggesperrt, so dass nicht geklaut werden kann. Dann verbrachten wir die Zeit mit warten, während das Wetter umschlug. Es war Schluss mit Sonnenschein, es fing an zu tröpfeln. Aber wir sind hier ja auch in der regenreichsten Region Costa Ricas.

Dann war es soweit: Einsteigen ins Boot. Zweimal 300 PS trieben das Wassertaxi durch den Rio Sierpe und überspülten die Mangroven. Nach etwa 45 Minuten erreichten wir die Mündung zum Ozean, umschifften in einem Affentempo einige Felsen und fuhren die erste Haltestelle an. Es wäre ja kein Taxi, wenn dies die einzige Haltestelle gewesen wäre, nein, nein. Erst die vierte Station war unser Strand, ohne Bootsanleger. Also Rucksack schnappen und ab ins Wasser. Koffer auf die Schulter und dem Mann, der uns abholte, hinterher zur Las Caletas Lodge hoch. Und wieder war ich (Paddy) klatschnass, sowohl von unten, von oben als auch von innen heraus, denn aus dem Schwitzen kommt man hier nicht raus trotz Regen.

Es erwartete uns eine doppelstöckige Hütte, sauber und einfach eingerichtet. Nach einem kleinen Rundgang auf dem Gelände der Lodge wollten wir es uns auf unserer eigenen Terrasse gemütlich machen, wurden aber jäh durch eine Band Kapuzineraffen gestört, die unsere Terrasse und das Dach darüber als Weg zum Haupthaus nahmen, denn dort gibt es immer die eine oder andere Leckerei zum Stibitzen, und wenn es nur die offene Zuckerdose ist.

Nach diesem kleinen Überfall entschlossen wir uns, im Haupthaus noch die Bilder zu sichten und online zu stellen und den Abend auf uns zukommen zu lassen.

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Nass war’s – Corcovado Nationalpark

Mittwoch, 21. November 2018

5 Uhr aufstehen, 5:30 Uhr Frühstück, 6:15 Uhr Abholung per Boot. Es hieß also schon wieder von unten nass, denn es gab ja kein Anlegesteg. Von oben der Regen, von der Seite die Gischt vom Boot, so ging es auch gleich weiter. Für uns Landratten kam es uns vor wie See, denn wir wurden kräftig durchgeschüttelt, die Fahrt war recht ruppig.

Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt kamen wir beim Strand des Nationalparks Corcovado an, zusammen mit gefühlt 20 anderen Booten voller Touris. Es blieb natürlich nass, es kam allerdings noch Matsch von unten dazu.

Wir ließen uns davon nicht stören, sondern genossen das undurchdringliche Grün des Regenwaldes und dessen Fauna. Gesehen haben wir Totenkopfäffchen (“Ohhh, sind die süüüß”) , Kapuzineräffchen, Klammeraffen, Geiervögel, Habichte, eine Art Kiwi-Vogel, ein Vogel namens Trogon, Krokodile, Pekaris, Tukane und weiteres. Am schönsten war das Erlebnis mit dem Nasenbär, der am Strand zu uns kam, als wir ein bereits ausgeraubtes Schildkrötengelege betrachteten. Obwohl wir keinen Meter von ihm entfernt waren, ließ er sich nicht stören und schaute, ob es noch was zu holen gab. Die Nasenbären und andere Räuber werden hier von den Rangern absichtlich nicht verjagt, denn sie wollen sich in die natürlichen Abläufe nicht einmischen.

Klar, wir stiegen wieder ins Boot, um zurück zu fahren, und wer zeigte sich: die Sonne. Somit war wenigstens die Rückfahrt nicht ganz so nass und ruhiger.

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Schnorcheln auf der Isla de Caño

Donnerstag, 22.11.2018

Ein heisses Vergnügen: Schon mal vorab, Ina hat sich den größten Sonnenbrand geholt trotz Sonnenschutzfaktor 30. Wo, ist ja jetzt mal egal. Soviel sei gesagt: Beim Schnorcheln schaut man runter.

Eine ruhige See, nicht ganz so früh wie gestern, so begann der Tag schon mal sehr entspannt. Nach der dreiviertel-stündigen Überfahrt legten wir an der Isla de Caño an und hüpften ins Wasser. Was Paddy mangels Brille unter der Tauchmaske nicht sah, filmte Ina dafür umso schöner. Dafür, dass Ina eigentlich überhaupt nicht schnorcheln wollte, hatte es ihr umso mehr gefallen. Rochen gesehen, Schildkröte gesehen, Kugelfisch und ganze ganze Schwärme anderer Fischarten, aber leider alle in abgestorbenen Korallen. Ein unvergessliches Erlebnis.

Zurück ans Festland, wurden wir an einem wunderschönen Strand mit einem super leckerem Picknick-Lunch verköstigt, in direkter Nachbarschaft mit drei wunderschönen roten Aras.

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Ab in die Berge – Fahrt zur Trogon Lodge

Freitag, 23. November 2018

Heute startet das Kontrastprogramm: Von der Drake Bay geht es wieder mit dem Wassertaxi und 2x 300 PS durch die Mangroven des Rio Sierpe. Von Sierpe aus fahren wir mit unseren eigenen 150 PS auf einen der höchsten Berge Costa Ricas, dem Cerro de la Muerte, auf etwa 3400 Meter Höhe. Früher musste diese Strecke mit Ochsenkarren bewältigt werden, dabei kam es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Aber auch heute trifft der Name immer noch zu, da die Strecke viel von schwer geladenen Lkws benutzt wird und Gefahren birgt.

Unser Ziel: Die Trogon Lodge, die auf etwa 2300 Meter liegt. Dort angekommen, der erste Schock beim Aussteigen: 12° C gegenüber 31° C in der Drake Bay, aber dafür angenehmer, weil weniger Luftfeuchtigkeit. Endlich können unsere Klamotten wieder etwas trocknen.
Die Anlage um die Trogon Lodge überraschte uns, denn es war ein wunderschön angelegter Garten in mitten des Gebirgstals, am Rand von einem Wildbach eingerahmt. Auch die Unterkünfte sind ganz schön. Vor allem Ina freute sich über den eingebauten Gas-Heizstrahler. Und als dann auch noch kurz vor Bettruhe einer der Angestellten mit Wärmflaschen kam,wär sie ihm beinahe um den Hals gefallen. Super Service.

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Ein seltener Vogel – Trogon Lodge

Samstag, 24. November 2018

Wer steht in seinem Urlaub schon um 5 Uhr auf? Wir und etwa 40 andere Touristen, die unbedingt den seltenen Quetzal sehen wollen. Wir hatten das Glück und durften den schönen Göttervogel bewundern und auf Film bannen.
Apropos Fotografie: Die Schaulustigen hier hatte soviel Fotoausrüstung dabei, dass es von dessen Erlös bestimmt zu einen Kleinwagen gereicht hätte. Schon beeindruckend, wie groß Teleobjektive sein können.

Zurück auf der Trogon Lodge kamen wir sogar rechtzeitig zum Frühstück. Nach einer anschließenden kurzen Pause machten wir unsere eigene 6 km lange Wanderung auf dem angrenzenden Trail durch den Primärwald. Dem Wildbach folgend stießen wir auf einen kleinen Wasserfall, krabbelten den Weg immer höher und waren dann etwa 400 Meter oberhalb der Lodge. Das Klima begünstigte die Anstrengungen, und wir wurden mit schönen Motiven belohnt.

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Von den kalten Bergen in die heiße Karibik

Sonntag, 25. November 2018

Es lag eine etwa 6-stündige Fahrt vor uns, in der wir gerade einmal 250 km zurücklegen konnten. Soweit war es nämlich von der Trogon Lodge bis an die Karibik nach Cahuita zur Suizo Loco Lodge.

Kaum dass wir aus den Bergen heraus und auf der Hauptverbindungsroute zwischen Puerto Limón und San José fuhren, wurden wir schockartig aus dem Paradies in die Realität zurück geholt. Auf unserem bisherigen Weg durch Costa Rica war uns sehr stark aufgefallen, wie wenig Müll an den Straßenrändern herumlag und wie sauber die Umwelt aussah. Je näher wir jedoch Puerto Limón kamen, desto mehr Lkw-Verkehr hatten wir auf der Straße und die Gegend war regelrecht durch Müll verschmutzt. Man merkte, dass man in eine der ärmsten Gegenden des Landes kam und damit auch in eine Region mit dem niedrigsten Bildungsniveau. Hier leben die Menschen von der Industrie und nicht mit der Natur, deshalb wird auch nicht auf diese geachtet.

Es wurde etwas besser, als wir wieder gen Süden von Puerto Limón Richtung Cahuita fuhren, denn hier wird wieder der Tourismus als Einnahmequelle etwas wichtiger. Wir fanden unsere Lodge mitten im Dschungel, etwa 500 Meter von der Küste entfernt und nur über einen typisch costa-ricanischen Schotterweg mit tiefen Schlaglöschern erreichbar. 4×4 sei Dank.

Wir checkten ein, schauten uns das Zimmer an und gingen kurz an den wilden Strand, der so gar nichts mit mit Caribien Feeling zu tun hatte. Gefrustet gingen wir zurück zur Lodge und trafen auf unseren schweizerischen Gastgeber, Daniel. Ein sehr angenehmer, aufgestellter und witziger Typ, der sich hier vor 20 Jahren niedergelassen hatte. Er gab uns gleich mal Tipps, wo man hingehen kann, um den idealen Strand zu haben, empfahl uns ein Restaurant für den Abend und einiges Sehenswertes für den nächsten Tag. Nach diesem Gespräch war unser Frust schon viel kleiner, und wir freuten uns auf den kommenden Tag.

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Wunderbare Tierschutz-Projekte und ein echter Karibik-Strand

Montag, 26.11.2018

Bilder für diesen Tag herauszusuchen war eine Herausforderung, denn es wurden 559 Stück. Allein daraus könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen, wie schön dieser Tag geworden ist, denn es gab sehr viel zu fotografieren.

Den Empfehlungen von Daniel folgend, machten wir uns zum Jaguar Rescue Center auf. Da dort sehr viele junge, engagierte und ehrenamtliche Praktikanten die Tiere versorgen, gab es Führungen in allen erdenklichen Sprachen, so auch in Deutsch. Anna aus Bremen zeigte uns das Zentrum und brachte uns die Geschichte der jeweiligen Tiere nahe, darunter einen kleinen Ameisenbär, Faultiere in jedem Alter, zwei Krokos, zwei Pekaris, einen Ozelot, Schlangen, Schildkröten, eine Langschwanzkatze, Brüllaffen und eben Kapuzineräffchen. Auch Annas Geschichte, die mit einer kleinen und sehr scheuen Kapuzineräffchen-Dame zu tun hat, war sehr ergreifend.

Sehr liebevoll wird alles für das Wohl der Kleinen und Großen Bewohner getan, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden. Ein ganz wunderbares Projekt, das durch Zufall entstand, weil ein Biologen-Paar, Enca und Sandro, sich dort niedergelassen hatten, um ihre Rente zu genießen. Alle Einnahmen kommen den Tieren und deren Auswilderung zu Gute.

Danach ging es nach Porto Viejo für einen kurzen Bummel und einen kleinen Snack am Strand. Wir verließen das kleine Karibik Städtchen wieder und gingen an den Playa Cocles den wir zuerst ganz für uns alleine hatten. Erst gegen Nachmittag kamen dann ein paar Tourismus und Einheimische in Sichtweite. Karibik Feeling pur. Weißer Sand und Palmen eingerahmt vom Meer.

Um 15 Uhr durften wir dann noch ein Ara Auswilderungsprojekt, das Ara Project Manzanillo besuchen. Wir haben wunderschöne grüne Aras bei ihren Flugkünsten in Freiheit beobachtet. Ein herrliches Erlebnis. Das Projekt startete vor 30 Jahren mit 28 Aras, heute sind es ca. 60 Aras. Sie brauchen fast 10 Jahre bis sie eine Familie gründen. Wir bekamen ganz viele tolle Infos zu den Aras und gingen sehr beeindruckt von diesem Tag und so viel Engagement zurück zu unserer Lodge. Das war einer der schönsten Tage unseres Urlaubs.

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Leguane ganz nah – Cahuita Nationalpark

Dienstag, 27. November 2018

Bis jetzt haben wir die Leguane nur hoch oben in den Bäumen sehen. Heute hatten wir uns die Aufgaben geteilt, da wir den Nationalpark Cahuita ohne Begleiter besuchten. Ich habe die Tierchen ausfindig gemacht und Paddy musste sie dann auf Foto bannen.

Die Aufgabenverteilung hat perfekt funktioniert, wir haben doch recht viel gesehen. Ganz besonders faszinierend waren die drei wie aus der Urzeit stammenden Leguane und die Affenbande von Brüllaffen, die sich fast alle auf dem gleichen Weg durch die Bäume hangelten. Wir haben sogar drei Affenmamis mit Baby beobachten können. Außerdem haben wir noch ganz tolle und große Eidechsen, Krabben, eine riesige Heuschrecke, tolle Schmetterlinge und eben die drei tollen grünen Leguane gesehen.
Auf dem Rückweg begann es zu regnen. Also beschlossen wir den Nachmittag am Pool zu verbringen. Nachdem der Regenschauer vorbei war, blieb es zwar bewölkt, aber warm und wir konnten einige Stunden in aller Ruhe am und im Pool verbringen. Ein schöner Abschluss, denn morgen müssen wir schon den Rückweg nach San José antreten.

Am Donnerstag geht der Flug zurück in die Heimat. Ich freue mich schon jetzt auf unsere vier Mini-Tiger.

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Zurück in der Heimat

Freitag, 30. November 2018

Nachdem wir am Mittwoch wieder zurück nach San José gefahren sind, das Auto abgegeben haben und im Hotel Bougainvillea die letzte Nacht verbrachten, stiegen wir am Donnerstag gegen 11 Uhr wieder in den Flieger, um mit Copa-Airline nach Panama und anschließend mit KLM wieder über Amsterdam in Zürich am Freitag Nachmittag anzukommen.

Es gab in diesen Tagen nicht mehr viel zu berichten, daher gab es auch keine Einträge mehr.

Aber als letztes noch eine kleine

Zusammenfassung und Fazit

Flug:

Alles hat hervorragend geklappt. Mit KLM zu fliegen hat regelrecht Spaß gemacht: Freundliche Flugbegleiterinnen und -begleiter, sehr gutes Essen, entspanntes Ankommen am Ziel auch nach den Langstreckenflügen. Business-Class hat schon was.

Einziges Manko:
Auf dem Kurzstrecken-Flug von Amsterdam nach Zürich gab es zu wenig Stauraum für das Handgepäck in der Business-Class.

Evaneos – Bella Aventura:

Das Portal von Evaneos hat nicht nur die lokale Agentur “Bella Aventura” vermittelt, sondern auch die komplette Kommunikation und Administration geliefert. So waren wir über das Portal mit Veronika oder ihren Mitarbeitern ständig verbunden, hatten dort alle Dokumente und Vorschläge zum Download parat und es wurden auch die Zahlungen darüber abgewickelt.

Die Agentur von Veronika mit Sitz in San José hatte uns sehr gut und engagiert beraten hinsichtlich der individuellen Tour und den Unterkünften. Sie konnte heraushören, was wir wollten und hat uns auf Grund der lokalen Kenntnisse gute Tipps für Unternehmungen gegeben. Auch der persönliche Kontakt per Telefon oder WhatsApp war sehr nett und war jederzeit auch spontan möglich. Die Organisation hat super geklappt.

Wir fühlten uns bei Veronika bestens aufgehoben. Würden wir uns wieder für eine Reise nach Costa Rica entscheiden, wäre Bella Aventura als Agentur unsere erste Wahl.

Autofahren in Costa Rica:

Wir hatten einen Hyundai Tuscon mit Automatikgetriebe und 4×4 als Mietwagen von einer der größten Autovermietungen in Costa Rica. Mit ca. 30.000 km hatte er eigentlich wenig Kilometer drauf, dafür aber schon die eine oder andere Beule. Ansonsten war er technisch einwandfrei und hatte uns nie im Stich gelassen. Die Übernahme und Rückgabe war sehr unkompliziert

Die Strassen in Costa Rica, die wir gefahren sind, waren nicht in dem Zustand, der überall im Netz vorausgesagt wird. Ich empfand es als Fahrer nicht so schlimm, dass man dem einen oder anderen Schlagloch ausweichen musste oder etwas konzentrierter auf seine Spur achten musste, um sie zu erkennen. Ehrlich gesagt sind manche Straßen in Südeuropa in schlechterem Zustand. Einzig die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind etwas schwer zu erkennen, wenn man durch europäische Beschilderungen verwöhnt plötzlich auch auf verwitterte Strassenmarkierungen achten muss. Aber geblitzt wurden wir glücklicherweise nie. Auch die Einbahnstraßen in den Städten sind etwas schwer als solche zu erkennen.

Unterkünfte:

Zu den einzelnen Unterkünften werden wir Rezensionen bei Tripadvisor abgeben. Daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Alle Unterkünfte waren sauber und gut eingerichtet, meistens auch mit einem kleinem Kühlschrank ausgestattet. Empfang und Abschied waren immer herzlich. “Pura Vida” waren oft die letzten Worte, die wir hörten. In allen Lodges wurden wir köstlich bekocht. Hervorzuheben ist dabei die Las Caletas Lodge nahe der Drake Bay. Trotz kleiner Küche und Abgelegenheit der Lodge war das Essen sterne-verdächtig.

Fazit:
Natur, Tiere und die Freundlichkeit der Menschen sind sehr beeindruckend.
Wir würden jederzeit wieder nach Costa Rica gehen.

PURA VIDA !!!

One thought on “Reise nach Costa Rica

  1. Hallo Ina und Patrice. Guter Bericht und Fotos! Man kann sich das so richtig gut vorstellen, was Ihr da seht und erlebt!
    Ich wünsche Euch weiterhin noch viele, schöne Erlebnisse und Begegnungen auf Eurer Reise durch Costa Rica.
    Grüsse aus Winti von Andy Kyburz

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